Das beste Foto entsteht, wenn du dich vergisst
- Mira Mikosch
- 1. Juni
- 1 Min. Lesezeit
Es gibt verschiedene Möglichkeiten Emotionen hervorzurufen. Ich könnte sie dir einfach sagen, also lach mal oder guck genervt. Dann würde sich die Emotion aber nur in deinem Gesicht abspielen und nicht in deinem ganzen Körper. Oder wir kreieren Situation bzw. stellen uns Dinge vor um eben deinen ganzen Körper in diese Emotion zu bringen. Und genau so mache ich es am liebsten. Das funktioniert in dem ich dir Fragen stelle oder Anweisungen gebe.
Ich hab Minelle gefragt:
„Erzähl mir deine peinlichste Geschichte. Dann erzähl ich dir meine.“
Was dann passiert ist?
Minelle überlegt.
Sie geht rein in die Erinnerung.
Lacht. Schüttelt den Kopf.
Spürt körperlich nochmal, was da war und vergisst in dem Moment alles um sich herum.
Auch mich. Auch die Kamera.
Und ich, ich drücke die ganze Zeit ab:)
Die Frage an sich? Völlig egal.
Es hätte auch eine ganz andere sein können.
Es geht nicht um die Antwort.
Es geht ums Erzählen. Ums Loslassen. Ums Lachen.
Weil genau das die Basis für ein gutes Porträt ist:
Eine gute Konversation.
Und ja, manchmal bedeutet das, dass du mir erstmal etwas sehr Persönliches erzählst, bevor wir überhaupt ein Foto machen.
Aber glaub mir:
Das lohnt sich.
Denn so entstehen Bilder, auf denen du dich wirklich wiedererkennst.
Kein Fake-Lächeln. Kein Posierkrampf.
Sondern du, echt, lebendig, wunderschön.
Wenn du jetzt denkst: „So ein Shooting hätte ich auch gern, mit Lachen statt Leistungsdruck“, dann schnapp dir deinen Termin.
Ich freu mich schon auf dich.















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