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Bessere Selfies mit dem Handy

Jeder der Social Media nutzt braucht Fotos. Um sichtbar zu werden, um eine vertrauensvolle Community und Marke aufzubauen, sollte da hin und wieder auch ein Foto von uns selbst im Feed erscheinen. Denn wir sind alle emotionale Käufer und kaufen am liebsten von Menschen.

Und nein, dafür muss Du nicht 5x im Jahr zum Fotografen laufen. Ein- bis zweimal reicht:) und für die anderen Male brauchst Du Dein Handy und ein Stativ.

Wappne Dich für 6 Tipps, mit denen Du bessere Portraits von Dir machen kannst.



Der Hintergrund eines Portraits ist dein Rahmen

Keep it simple: Der Hintergrund deiner Fotos sollte nicht überladen sein, damit der Fokus auf dir als Person liegt. Vermeide daher zu viel Unordnung oder zu viele Details im Hintergrund, die vom eigentlichen Motiv ablenken könnten. Der Hintergrund bildet deinen Rahmen, achte also darauf, dass keine störenden Linien durch deinen Kopf laufen oder Gegenstände aus deinem Kopf "wachsen". Kleine Details können am Ende den großen Unterschied machen; zum Positiven und zum Negativem. Verliere niemals den Fokus und die Botschaft aus den Augen, die du mit deinem Bild vermitteln möchtest. Möchtest du einfach nur ein schönes Bild von dir teilen oder möchtest du mit dem Bild deinen Followern etwas mitteilen? Zusammengefasst sollte der Hintergrund deiner Fotos einfach und unaufdringlich sein, um den Fokus auf dich als Hauptmotiv zu legen. Außer natürlich, der Hintergrund ist wichtig für Deine Message. Dann darf er selbstverständlich aus dem Rahmen fallen.



Die beste Beleuchtung für gute Fotos

Wo du deine Fotos machst, ist eine wichtige Entscheidung. Warum? Weil das richtige Licht für Deine Fotos einfach DEN Unterschied macht.

Fensterlicht ist das schmeichelnste Licht für Portraits. Ideal ist es daher, wenn du das Bild in der Nähe eines Fensters oder aber einer Glastür machst, wo natürliches Licht reinfällt. Laufe einfach mal durch deine Räume und beobachte, wie sich deine Augen und dein Teint in unterschiedlichen Lichtern verändern. Bei dem richtigen Licht funkeln deine Augen förmlich. Nutze das Fensterlicht nicht, wenn direktes Sonnenlicht durchs Fenster fällt. Das wäre zu hart. Wenn du den Ort aber magst, warte einfach, bis sich die Sonne gedreht hat.



So kaschierst du deine Problemzonen in Fotos

Je näher ein Objekt an der Kamera ist, desto größer und dominanter erscheint es im Bild. Wenn du also Körperteile hast, die du kaschieren möchtest, dann achte darauf, dass sie weiter von der Handykamera weg sind. Als Beispiel: Du findest deine Hüften zu breit? Dann achte darauf, dass du den Oberkörper leicht nach vorne schiebst und die Hüfte nach hinten, dann wirkt deine Hüfte automatisch schmaler.

Natürlich kann man auch die Perspektive des Handys verändern. Eine erhöhte Handyposition kann dazu beitragen, dass dein Gesicht schmaler aussieht, während eine tiefere Position dazu beitragen kann, dass deine Beine länger aussehen.

Bei all diesen Spielereien mit der Perspektive, solltest du aber unbedingt darauf achten, deine Natürlichkeit zu bewahren. Ein krampfhaft verstecktes Körperteil betont dieses nur und eine unnatürliche Körperhaltung wirkt auch schnell unvorteilhaft.



Benutze die Frontkamera des Handys für Selbstportraits

Die meisten Menschen benutzen die Frontkamera für Portraits. Das ist ja auch mega praktisch, weil man sich beim Fotografieren sehen kann. Bedenke aber, dass die Frontkamera eines Handys in der Regel ein Weitwinkelobjektiv ist, was zu Verzerrungen führt, insbesondere dann, wenn man sehr nah an der Kamera steht.

Wenn du also mit dem Handy Fotos von dir machen möchtest, solltest du lieber die Rückkamera deines Smartphones verwenden und ein wenig mit Abstand und Positionierung experimentieren, um das beste Ergebnis zu erzielen. Auch die Auflösung ist hier meistens besser.


Trage figurbetonte Kleidung für deine Fotos

Achte bei deiner Kleidung darauf, dass sie gut sitzt. Kleidung, die à la „boxy-style“ weit geschnitten ist, wirkt auf Fotos eher kastenförmig. Ich selbst liebe diesen Trend, aber auf Fotos kommt er nicht gut zur Geltung, weil ein Foto eben ein eingefrorenes Bild ist.

Wenn dieser Style dich aber ausmacht, kannst du ihn natürlich in deinen Fotos anziehen. Achte dann aber darauf, dass du mit Hilfe deiner Hände Form in die Kleidung bringst. Stemme also z.B. deine Hände in die Taille, damit dein Look auf Fotos zur Geltung kommt.



Trage Farben auf deinen Portraits, die dir stehen

Die wohl am häufigsten gestellte Frage meiner Kunden lautet: Was soll ich denn bloß anziehen? Zugegeben, es gibt gewisse Kleidungsstücke und Farben, die auf Fotos besser oder schlechter wirken können. Doch letztendlich geht es darum, dass du dich auf dem Bild widerspiegelst und dich wohlfühlst. Gerade bei privaten Shootings ist das eine ganz persönliche Angelegenheit.

Im Businessbereich sieht das etwas anders aus. Die meisten Menschen haben eine Vorstellung davon, welche Farben sie mögen. Aber passen diese auch zu deinem Hauttyp und deiner Haarfarbe? Bei Selfies, die du für deinen Businessauftritt nutzt, ist es unumgänglich, sich einer Farbberatung zu unterziehen. Denn es gibt Farben, die deinen Teint blass wirken lassen oder dein Strahlen komplett nehmen. Und es geht nicht nur um die Kleidung, sondern auch um das Make-up.

Für mich war eine Farbberatung ein echter Gamechanger. Wenn du keine Zeit oder kein Geld hast zu einem professionellen Berater zu gehen, kann ich dir die App Dressika empfehlen. Hier kannst du einfach ein Foto von dir hochladen und dir wird dein Farbtyp genannt. Beachte jedoch, dass du das Foto mit Fensterlicht aufnehmen solltest, um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen.



Wenn du dich vor der Kamera unwohl fühlst, ist es normal, nervös oder unsicher zu sein. Aber es ist wichtig, daran zu denken, dass du wunderschön bist, genauso wie du bist. Wenn du dich entspannst und dich darauf einlässt, dich von deiner besten Seite zu zeigen, wirst du überrascht sein, wie viel Spaß es macht, fotografiert zu werden. Es kann eine unglaublich befreiende Erfahrung sein, sich in verschiedenen Rollen und Posen zu präsentieren und dabei immer mehr Selbstbewusstsein zu gewinnen.

Denke daran, dass Fotos nicht nur Erinnerungen festhalten, sondern auch dein Selbstbewusstsein stärken können. Wenn du dich selbst auf Bildern siehst und erkennst, wie schön du bist, wirst du auch im Alltag selbstbewusster auftreten und dich wohler in deiner Haut fühlen.

Und jetzt wünsche ich dir ganz viel Spaß mit deinen Selfies. Erzähle gerne, welcher Tipp Dir am meisten geholfen hat, um bessere Selbstportraits aufzunehmen!

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